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Mind-Mapping

Concept-Mapping

Struktur



Hauptfunktion

Festhalten von Assoziationen

Ordnen von Aspekten und deren Beziehungen

Darstellung

radial, ein zentraler Begriff in der Mitte

netzartig (bis hierarchisch)

Elemente

Schlüsselwörter (Knoten) und Linien (als Äste)

Begriffe, Pfeile und Beziehungen zwischen den Begriffen

Typischer Kontext

(z.B. im Unterricht)

Brainstormen

lernen, Inhalte in Beziehungen bringen

Vorgehen

möglichst frei, ungewöhnliche Ideen erwünscht, Einsatz in der Kreativphase

Gebiet eingrenzen, Fragen abarbeiten, Aspekte zusammen fassen, mehrere

Überarbeitungen möglich

Sozialform

eher in Einzelarbeit

Einzelarbeit, auch für Gruppenarbeit geeignet

Schwierigkeit

gering, die Methodik ist intuitiv verständlich und leicht erlernbar

mittel bis hoch, durch das Herausarbeiten von Beziehungen zwischen den Begriffen

Verständlichkeit

(für Dritte)

gering (da nicht sofort klar wird, in welcher Beziehung die Begriffe zueinander stehen)

hoch (durch Angabe der Beziehungen), aber: eine Concept-Map ist ansich erst mal schwerer zu durchschauen

Weiterverwendung

Eine Mind-Map kann in ein Strukturdiagramm überführt werden, das z. B. einen zeitlich-logischen Prozess (von links nach rechts) darstellt:

Eine Concept-Map kann in der Regel nicht in eine andere Darstellung transformiert werden.

Stehen alle Elemente einer Concept-Map in der gleichen Beziehung (siehe oben „Nahrungsnetz“), lässt sich zumeist die Concept-Map in ein Struktur-diagramm (Struktogramm) umwandeln.

Toni Cramer ::  Irisweg 36  ::  71672 Marbach  ::  07144-861177  ::  info@microtonic.de

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Wie kommt man eigentlich zu einer Unterrichtsidee?

Mind-Mapping :: Ideen assoziativ sammeln und strukturieren

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Die Konktretisierung einer Unterrichtsidee ist ein schwieriges Unterfangen. Sobald man einen grundlegenden Gedanken für eine Unterrichtseinheit (Einzel- oder Doppelstunde) gefunden hat, gehen einem Tausend Dinge gleichzeitig durch den Kopf:

Concept-Map :: Ideen assoziativ sammeln und in ein Begriffsnetz bringen

Eine Weiterentwicklung der Mind-Map ist die Concept-Map, auf deutsch häufig mit Begriffsnetz übersetzt.

Anders als die Mind-Map zeigt die Concept-Map Bezeihungen zwischen den Begriffen an. Diese Beziehungen werden mit Pfeilen symbolisiert. Die Pfeilrichtung gibt die Leserichtung wieder. Die Beziehungen werden dabei nicht in ganzen Sätzen, sondern schlagwortartig formuliert.

Unterrichtsskizze?

… und diese Liste ließe sich noch ziemlich lange fortsetzen. Alles scheint gleich wichtig, alles beeinflusst sich gegenseitig und nichts darf übersehen werden. Was also tun? Zeit hat man sowieso keine, also einfach mal loslegen — oder sich doch erst man einen planvollen Überblick verschaffen?


Für eine erste Sammlung zu einer Unterrichtsidee bietet sich als einfache und dennoch effektive Kreativmethode das Mind-Mapping an.


In wikipedia findet man zum Mind-Mapping diesen Eintrag:


Eine Mind-Map (englisch: mind map; auch: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte) beschreibt eine besonders von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die man z. B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann.


Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen. Die Mind-Map wird nach bestimmten Regeln erstellt und gelesen. Den Prozess bzw. das Themengebiet bzw. die Technik bezeichnet man als Mind-Mapping.

Freilich, eine erfahrene Lehrkraft wird vielleicht gleich eine Unterrichts-skizze entwerfen und strukturierter in der Unterrichtsplanung vorgehen.


Aber: Wenn verstärkt der Kompetenzerwerb im Mittelpunkt der Unterrichtsplanung steht, können Mind-Mapping bzw. Concept-Mapping gute Dienste leisten.

Die Mind-Mapping-Methode - Nutzen und Durchführung

Vor der Durchführung

Durchführung

Welchen Nutzen hat eine Mind-Map?

Bewegen Sie den Mauszeiger über die Abbildung …

Mit dieser Software kommt man schnell zu einer Mind-Map

Im Grunde braucht es keine spezielle Software, um eine Mind-Map zu erstellen. Die heutigen Office-Programme verschiedener Anbieter haben eine Menge Werkzeuge dazu an Bord.

Version: 06.12.2016

Wer aber trotzdem mal spezialisierte Tools zum Mind-Mapping ausprobieren möchte, dem oder der seien aus dem kaum zu überblickenden Angebot an Mind-Mapping-Software zwei PC-Programme (ganz subjektiv) empfohlen:

Ein Mind-Mapping-Programm der ersten Stunde und noch dazu völlig kostenlos ist FreeMind.

Mit FreeMind lassen sich unkompliziert und schnell übersichtliche Mind-Maps erstellen. Für visuelle Ankerpunkte lassen sich Symbole (Icons) verwenden. Eine Stärke von FreeMind ist der Export z. B. in HTML, PDF oder auch als Bilddatei.

Die OpenSource-Gemeinde hält auch einige Programm-erweiterungen (PlugIns) für FreeMind bereit, die den Funktionsumfang deutlich erweitern.

Abbildung anklicken, um die Website von FreeMind aufzurufen …

Abbildung anklicken, um die Website von XMind aufzurufen …

XMind ist ein Vertreter der kostenpflichtigen Mind- Mapping-Tools — aber: es gibt auch hier eine kosten-freie, allerdings im Funktionsumfang eingeschränkte Version.

Mit XMind lassen sich grafisch anspruchsvolle Mind- Maps und darüber hinaus auch nicht alltägliche Strukto- gramme erzeugen.

In der kostenpflichtigen Version bietet XMind für den Dateiexport eine Vielzahl von Formaten an. Für das Projektmanagement lässt sich eine Mind-Map auch in einen Zeitplan (ein Gantt-Chart) exportieren.

Begriffnetz zum Thema Wald …

… das gleiche Begriffsnetz mit Beziehungen

Ein weiterer wichtiger Unterschied zur Mind-Map ist, dass bei einer Concept-Map an sich keine hierarchische Struktur, sondern eine vernetzte Struktur entsteht, bei der sich die Begriffe auch auf der derselben Informationsebene befinden können.

Je nachdem, welche Beziehungen zwischen den Begriffen von Interesse sind, können aber auch mit einer Concept-Map hierarchische Strukturen nachgebildet werden.

Man denke z. B. an ein Nahrungsnetz im Wald. Das nebenstehende interaktive Medienmodul aus dem Lehrwerk Prisma Biologie des Ernst Klett Verlages stellt ein solches Nahrungsnetz in Form einer Concept-Map dar.

Per Drag&Drop konstruieren die Schüler und Schülerinnen z. B. am Whiteboard oder am Tablet das Nahrungsnetz. Die Beziehung zwischen den Begriffen (bzw. den Organismen) ist stets die gleiche: „Wird gefressen von …“

Nahrungsnetz im Wald

Mit dieser Software lassen sich Concept-Maps erstellen

Auch hier braucht es keine spezielle Software, um eine Concept-Map zu erstellen. Office-Programme wie WordTM , PowerpointTM oder die anderer Anbieter wie z.B. OpenOffice haben eine Menge Werkzeuge dazu an Bord.

Wer aber trotzdem mal spezialisierte Tools zum Concept-Mapping ausprobieren möchte, dem oder der seien aus dem kaum zu überblickenden Angebot an Concept-Mapping-Software drei PC-Programme (wieder ganz subjektiv) empfohlen:

CMap ist ein mächtiges Tool zum Visualisieren von Wissennetzen. Es können in die entstehende Map direkt Links zu Webseiten, Grafiken und sogar Videos integriert werden.

Das Programm gibt es für Windows, Mac OS X, Linux und iPad.

Eine weitere Stärke von CMap ist das Teilen von Maps über einen Online-Server (Cloud).

CMap ist für Bildungszwecke kostenlos einsetzbar.

Abbildung klicken: Homepage von CMap

EDraw ist ein professionelles Tool, mit dem sich eine Vielzahl von Charts und Diagrammen gestalten lassen.

So gibt es in den Bibliotheken der Software auch Grafiken zum Erstellen chemischer Molekülformeln oder physikalischer Versuchsaufbauten.

Die kostenpflichtige Version  gibt es in einer 30-Tage-Testversion. Mit ihr können auch Concept-Maps erstellt werden. Mit der kostenlosen Version kann man Mind-Maps kreieren.

Abbildung klicken: Homepage von EDraw

Speziell für das iPad eignet sich das kostengünstige und leicht zu bedienende Tool SimpleMind.

Auch dieses Programm gibt es für mehrere Plattformen: Windows, Mac OS X und eben iPad (bzw. iOS).

Ein besonderer Vorteil ist bei diesem Tools auch die Vielzahl von Export-funktionen; so kann die am iPad erstellte Map direkt per E-Mail verschickt oder schnell in die iCloud hochgeladen werden.

Abbildung klicken: Homepage von SimpleMind

Wozu eignen sich Concept-Maps im Unterricht?

Die didaktische Literatur kennt eine Vielzahl an Einsatzbereichen eines Concept-Maps. Hier sollen 3 oft beschriebene Einsatzgebiete im Unterricht herausgegriffen und im Überblick dargestellt werden. Die Artikel, die weiter unten beim Arbeitsauftrag aufgelistet sind, beschreiben die Einsatzmöglichkeiten einer Concept-Map umfassender.

Mind-Mapping und Concept-Mapping — ein Vergleich

Mind-Mapping und Concept-Mapping wirken auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so unterschiedlich. Tatsächlich unterscheiden sie sich jedoch in einigen wesentlichen Merkmalen deutlich voneinander. Die unten stehende Tabelle fasst Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Überblick zusammen (nach Landesakademie für Fortbildung BW, 2015; Kannicht, 2008):

Unterrichtsplanung

Lernstrategie

Diagnoseinstrument

Ihr Arbeitsauftrag in 4 Schritten:

Entwerfen Sie eine Unterrichtsidee als Mind- oder Concept-Map

Falls noch nicht geschehen, arbeiten Sie diese Seite zum Thema Mind-Maps

und Concept-Maps durch.




Dauer: ca. 30 min

Schritt

Mit Doppelklick auf die Vorschau öffnet sich eine PDF-Datei (ca. 0,5 MB).


Lesen Sie in der Dissertation von Marion Haugwitz die Seiten 27 bis 30.


Dort erfahren Sie Einiges zu den lerntheoretischen Grundlagen des Concept Mappings.

Dauer: ca. 15 min

Schritt

LIT_100_005_Kontextorientiertes_Lernen_mit Concept_Mapping_Haugwitz_2009.pdf

Mit Doppelklick auf die Vorschau öffnet sich eine PDF-Datei (ca. 1 MB).


Lesen Sie den 4-seitigen Artikel der Lehrkräfte Helga Behrendt und Priit Reiska Einsatz von Concept Mapping im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Dauer: ca. 15 min

Schritt

LIT_100_010_Concept_Mapping_in_NaWi_Behrendt_2001.pdf

Betreten Sie Neuland und versuchen Sie mit einer Mind-Map oder einer Concept-Map eine Unterrichts-Map (U-Map) zu erstellen.


Bei der U-Map geht es wirklich nur um einen ersten Entwurf, den Sie dann nach der Diskussion im Kurs noch weiter verfeinern können.


Bitte schicken Sie mir Ihre U-Map bis zum Dienstag, 27.06.2017 um 20:00 Uhr ausgefüllt an meine E-Mail-Adresse


:: softonic@aol.com oder t.cramer@klett.de


Sie stellen Ihre Ergebnisse am nächsten Kurstag auch am Whiteboard vor.

Dauer: ca. 60 min

Schritt