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Lässt sich Lehrerprofessionalität messen?

Shulman entwickelte 1986 das PCK-Modell zur Lehrerprofessionalität

Toni Cramer ::  Irisweg 36  ::  71672 Marbach  ::  07144-861177  ::  info@microtonic.de

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Segment

Beschreibung

Beispiel

TK

(Technisches) Wissen über die Anwendung von Hardware, der Programme und Anwendungen sowie der verbundenen Geräte

Allgemeines Wissen uber Web 2.0-Anwendungen (z.B. Wiki, Blog, Facebook), Texteditoren- oder Präsentationsprogramme

PK

Bildungswissenschaftliches Wissen, Lerntheorien, Klassen­führung, etc.

Allgemeines Wissen über die Gestaltung von handlungs- und problemorientierten Lehr-Lern-Umgebungen

CK

Kompetenzbereich Fachwissen

Überblick über die biologische Vielfalt, Grundlagen der Humanbiologie oder der Thermodynamik …




PCK

Fachdidaktisches, pädagogisches Inhaltswissen

Inhaltsbezogen pädagogisches Wissen zu erklärungskräftigen Metaphern, Analogien, Beispielen, Erklärungen, Visualisierungen, Demonstrationen, Erkenntniswegen. Hinzu kommt das Wissen über lernerleichternde stoffbezogene Schülerkognitionen wie Alltags-konzepte, Vorkenntnisse und Schulerinteressen. Lernerschwerend dagegen können mangelnde Kenntnisse bei Basiskonzepten oder Fehlkonzepte sein.

TPK

Kenntnis verschiedener Technologien und deren Eigenschaften, die für die Gestaltung von Lehr‐Lern-Umgebungen relevant sind.

Digitale Medien als kognitive Werkzeuge, zur computer-unterstützten Zusammenarbeit, Nutzung von Onlineforen, Blogs oder Wikis in Lernprozessen, Web- und Videoquests.

TCK

Wissen über technische Hilfen zur Erkenntnis­gewinnung, zur Darstellung, zur Erkundung und Konstruktion von Fachwissen, ohne dabei den Lehr-Lern-Kontext zu berücksichtigen.

Einsatz von Statistikprogrammen wie SPSS, 3D-Visualisierungen von Molekülen, Simulationen von Prozessen, Nutzung von Datenbanken wie http://genome.ucsc.edu




TPACK

Wissen zur Nutzung spezifischer Medien zur Unterstützung spezifischer Lernprozesse und zur Erleichte ung der fachbezogenen Wissenskonstruktion

Einsatz von interaktiven Animationen zur Visualisierung immunbiologischer Vorgange, Modellierung von Räuber-Beute-Schemata, Simulation der Ausbreitung von Pandemien, Nutzung von MindMap-Anwendungen zur taxonomischen Strukturierung

Schaal & Crossley (2013)  führen weiter aus: Für das Lehramtsstudium empfehlen Chai und Kollegen (2010,2013) eine schrittweise Annäherung an das TPACK ausgehend von einem robusten fachlichen und fachdidaktischen Wissen (CK, PCK), um anschließend allgemeine Eigenschaften und Stärken digitaler Medien zu erarbeiten (TK, TPK). Abschließend erfolgt eine eigenständige Umsetzung im Fachkontext (TPACK) durch die angehenden Lehrkräfte selbst (vgl. auch Liu, 2012, Flick & Bell, 2000).

Guzey und Roehrig (2009) folgern in ihrer Studie, dass der angemessene und effektive Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht maßgeblich vom TPACK der Lehrkräfte abhängt. Den Autoren zufolge wirke sich die Kenntnis über angemessene mediale technologische Werkzeuge für den naturwissenschaftlichen Unterricht, deren Integration im Erkenntnisgewinnungs- und Lernprozess, sowie das Wissen um Stärken und Schwächen digitaler Medien positiv auf die aktive Wissenskonstruktion und auf die Problemlösefähigkeit der Lernenden aus.

Für den Aufbau von fachbezogener Medienkompetenz naturwissenschaftlicher Lehrkräfte lässt sich daraus folgern, dass bereits im Studium die Eigenschaften sowie die Nutzung der (digitalen) Medien und Technologien auch aus Perspektive des Fachunterrichts einen wichtigen Stellenwert einnimmt.

TPACK-Fragebogen im Word-Format herunterladen

Mit dem Online-Fragebogen links können Sie Ihre eigenen TPACK-Fähigkeiten — insbesondere natürlich im Umgang mit digitalen Medien — einschätzen.

Die Fragen sind zwei Artikeln entlehnt, in denen Forscherteams versucht haben, die TPACK-Segmente mithilfe eines Fragebogens zu untersuchen und auszuwerten. Die Originaltitel sind in Englisch; Sie finden sie ganz links zum Download.


Ich bin sehr gespannt, zu welchen Ergebnissen Sie kommen.


Bitte bearbeiten Sie den Fragebogen bis spätestens

::  10.05.2017,

::  20:00 Uhr


Ich erhalte eine (anonymisierte) E-Mail vom Umfrageportal survio.com, sobald ein Fragebogen beantwortet und abgeschickt wurde.

Sollten Sie beim Ausfüllen des Online-Fragebogens Probleme haben, dann setzen Sie sich bitte per E-Mail oder Fon mit mir in Verbindung.

LIT_110_Schmidt_Baran_Mishra_Koehler_et_al_TPACK_Survey_2009.pdf

Schmidt et al

2009

TPACK Survey

PDF / 200 kb

LIT_115_Chai_Eugenia_et_al_TPACK_Survey_2013.pdf

Chai et al

2013

TPACK Survey

PDF / 400 kb

… und schauen wir nun in die Klassenzimmer unserer eigenen Gegenwart. Gibt es dort für Lehrer und Lehrerinnen neue Herausforderungen?

Nach der Allensbachstudie 2013 messen zwischen 35% und 44% der Lehrkräfte (je nach Schulart) digitalen Medien im Unterricht eine wichtige Rolle zu, aber nur 10% sehen das an ihrer jeweiligen Schule realisiert.

Nur etwas mehr als ein Viertel der Lehrer und Lehrerinnen nutzt die interaktiven oder multimedialen Möglichkeiten eines Computers im Unterricht.  

Weniger als die Hälfte der Lehrer gibt an, einen guten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien im Unterricht zu haben. Die große Mehrheit der Lehrkräfte nutzt den Computer wie einen Beamer oder Overheadprojektor — zum Präsentieren von Fachinhalten im Unterrichtsgeschehen.

Die Gründe für den zurückhaltenden Einsatz digitaler Medien im Unter-richt werden darin gesehen, dass unter den Lehrkräften „eine Quali-fizierung für den didaktischen Einsatz digitaler Medien bisher noch zu gering ausgeprägt ist.“ (Breitner u. a. (2010), S. 10; Fuhrmann (2012)).

Das TPACK-Modell von Mishra & Köhler (2006)

Literatur-Links

LIT_100_Shulman_PCK_Modell_1986.pdf

Shulman, 1986

PCK-Modell

PDF / 3 MB

LIT_105_Mishra_Koehler_TPACK_Modell_2006.pdf

Mishra & Köhler, 2006

TPACK-Modell

PDF / 200 kb

Zum Herunterladen:

012_TPACK_Modell_810.jpg Grafik von www.tpack.org

Version: 21.05.2017

Mishra & Köhler erweitern 2006 das PCK-Modell zum TPACK-Modell

LIT_010_Allensbach_Studie_2013.pdf

Allensbach-Studie

2013 (Komplett)

PDF / 4 MB

LIT_011_Allensbach_Studie_2013_Zusammenfassung.pdf

Allensbach-Studie

2013 (Zusammen-fassung)

PDF / 100 kb

007_pck_model_810.jpg Grafik von PH Luzern | Dorothee Provelli (2013)

Kicken Sie auf die Vorschau für eine vergrößerte Ansicht …

Kicken Sie auf die Vorschau für eine vergrößerte Ansicht …

Machen wir einen Sprung in die Vergangenheit und drehen das Rad der Zeit ein Stück zurück …

… Lee S. Shulman befasste sich in den 80er Jahren an der Stanford University in Kalifornien mit den Grund-lagen zur Erforschung der Lehrerprofessionalität.

In seinem Artikel „Those Who Understand: Know-ledge Growth in Teaching“ (siehe links unter Literatur-Links) legte er 1986 das Konzept des Pedagogical Content Knowledge vor. Etwas locker könnte man das als „Pädagogisches Inhaltswissen“ übersetzen.

Shulman erkannte, dass sich das Wissen einer Lehr-kraft von dem eines Fachspezialisten gerade darin unterscheidet, dass die Lehrkraft ihr Wissen an Lernende im Idealfall mit pädagogischemEinfühlungsvermögen“ weiterzugeben vermag.

Ziel der Lehrerprofessionalität müsste also sein, dass es der Lehrkraft gelingt, die beiden Wissenbereiche Inhaltswissen (content knowledge, CK) und  Pädagogisches Wissen (pedagogical knowledge, PK) optimal  miteinender zu verbinden. Durch die Integration der beiden Bereiche zu einem Pädagogischen Inhaltswissen (PCK) wird Lernstoff für Schüler und  Schülerinnen verständlich vermittelt und dabei werden auch die Vorkenntnisse und Äußerungen der Lernenden berücksichtigt (nach Strunz-Maireder, 2009).

Die Gründe für den zurückhaltenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht werden darin gesehen, dass unter den Lehrkräften „eine Qualifizierung für den didaktischen Einsatz digitaler Medien bisher noch zu gering ausgeprägt ist.“ (Breitner u. a. (2010), S. 10; Fuhrmann (2012)).

In der aktuellen Forschung zur Lehrerprofessionalität schlagen Schaal & Crossley (2013) vor, auf der Grundlage des von [Mishra & Köhler (2006)] entwickelten „Technological Pedagogical Content Knowledge“-Modells (kurz TPACK-Modell) die Lehrer­professionalität zu verbessern.  Auf der Grundlage des TPACK-Modell lassen sich digitale Medien und neue Technologien in die Lehreraus- und -fortbildung und damit den naturwissenschaftlichen Unterricht zu integrieren.

Schaal & Crossley (2013) beschreiben diese TPACK-Segmente folgendermaßen:

Ihr Arbeitsauftrag:

Bewerten Sie selbst Ihre TPACK-Fähigkeiten

Literatur-Links

Zum Herunterladen:

Klick auf die Vorschau verlinkt auf einen Online-Fragebogen bei survio.com


Die Umfrage ist in der Zeit

vom 29.04. bis 10.05.2017 aktiv.

#top

Kostenloses Umfrage-Tool:

Auswertung der Fragebogen-Aktionen:

Ein visueller Radar für Ihre TPACK-Fähigkeiten :: Das TPACK-Radar

LIT_120_Colvin_Tomayko_TPACK_radar_2015.pdf

Colvin, Tomaykin

2015

TPACK Radar

PDF / 900 kb

Literatur-Links

Zum Herunterladen:

WinSem 2013/2014

Zu Beginn des Kurses

Pre-Test, N = 12

005_ws_2013_2014_pre.png

Wie wertet man eigentlich die Ergebnisse aus dem obigen Fragebogen so aus, dass man am besten auf einen Blick erkennen kann, wie es um die TPACK-Fähigkeiten einer Lehrkraft bestellt ist?


Das TPACK-Modell selbst wird oft als eine Art „Rose“ dargestellt, korrekterweise bezeichnet man es als Mengen-Diagramm in der Variante eines Venn-Diagramms (wer mehr dazu bei wikipedia).

Fast zwanglos kommt man da auf die Idee, die Ergebnisse einer TPACK-Umfrage als Netz-Diagramm (auch Radar-Diagramm, siehe wikipedia) zu visualisieren. Inzwischen gibt es zu dieser Idee auch wissenschaftlich fundierte Literatur (siehe links im Literatur-Link).

Hier dargestellt sind die reinen Umfrage-Ergebnisse.

Sie wurden noch nicht einer Fehleranalyse unterzogen.

WinSem  2014/2015

Zu Beginn des Kurses

Pre-Test, N = 12

010_ws_2014_2015_pre.png

Im Wintersemester 2013/2014 wurde die TPACK-Evaluation grundlegend konzipiert.

 

Im darauf folgenden Wintersemester 2014/2015 erfolgten der Pre-  und Post-Test über einen Online-Fragebogen.

Im rechten Radar-Diagramm sind die Ergebnisse aus Pre- und Post-Test übereinander gelegt. Man kann eine erkennbare Zunahme der Lehrer-professionalität in den Segmenten TCK und TPK des TPACK-Modells feststellen.

WinSem 2013/2014 :: Pre

WinSem 2014/2015 :: Pre

WinSem  2014/2015

Am Ende des Kurses

Post-Test, N = 9

011_ws_2014_2015_post.png

WinSem 2014/2015 :: Post

SomSem  2015

Zu Beginn des Kurses

Pre-Test, N = 8

015_somsem_2015_pre.png

In Sommerssemester 2015 wurde das Fragendesign verändert und dabei stärker an den Fokus der Entwicklung von konzept- und prozessbezogenen Kompetenzen angepasst.


Im zentralen TPACK-Segment wurden dazu zwei entsprechende Fragen neu in den Fragebogen aufgenommen.

SomSem 2015 :: Pre

SomSem  2015

Am Ende des Kurses

Post-Test, N = 8

SomSem 2015 :: Post

016_somsem_2015_post.png

WinSem  2015/2016

Zu Beginn des Kurses

Pre-Test, N = 22

020_ws_2015_2016_pre.png

Auch im Wintersemester 2015/2016 wurde das Design der Fragen erneut verändert.


Zum einen wurden sprachliche Verein-fachungen vorgenommen und zum anderen noch bisher unberücksichtigte Fragestellungen aus den Originalquellen ergänzend mitaufgenommen.

WinSem 2015/2016 :: Pre

WinSem  2015/2016

Am Ende des Kurses

Post-Test, N = 16

WinSem 2015/2016 :: Post

021_ws_2015_2016_post.png

WinSem  2016/2017

Zu Beginn des Kurses

Pre-Test, N = 18

025_ws_2016_2017_pre.png


WinSem 2016/2017 :: Pre

WinSem  2016/2017

Am Ende des Kurses

Post-Test, N = 13

WinSem 2016/2017 :: Post

026_ws_2016_2017_post.png

SomSem  2017

Zu Beginn des Kurses

Pre-Test, N = 26

030_ss_2017_pre.png


SomSem 2017 :: Pre

SomSem 2017

Am Ende des Kurses

Post-Test, N =

WinSem 2016/2017 :: Post